September, Halbzeitstand

Was ich so mache, wenn es aussieht, als wäre nichts los hier:

In der ersten Septemberwoche waren wir auf eine Hochzeit eingeladen. Darüber haben wir uns sehr gefreut und wollten auch alle schick sein. Also musste die Festtagsgarderobe entsprechend zusammengestellt werden und es waren zwei spontane Frisörbesuche nötig. ( Termin finden, an dem beide Kinder gleichzeitig Zeit haben – Frisör finden, der genau dann auch Zeit hat – hinfahren) Zur Hochzeit ist es etwas weiter. Wir stehen ja bei längeren Fahrten gern in Staus, daher musste ein Fresspaket gepackt werden. Außerdem der Koffer mit den schicken Klamotten. Für Übernachtungssachen hab ich nur einen Zettel geschrieben und den Kindern der Reihe nach in die Hand gedrückt. Das klappt mittlerweile echt gut, wir hatten diesmal sogar Zahnpasta.

Zweimal Elterntaxi zur Krankengymnastik, mehrmals zu Trainings.

Zwei Elternabende besucht. Einer ganz locker und schnell fertig. Einer nicht.

Ich habe mich zwei Stunden lang durch die gigantischen Klamottenberge des Kinderkleidungsbazars im Nachbarstädtchen gewühlt. Es waren wirklich schöne Sachen dabei. Manches mal habe ich mich auch gewundert, was die Leute meinen, noch verkaufen zu können…

Jeden Tag darüber gesprochen, wie dringend wir wieder einen Hund brauchen. Die Meinungen gehen da etwas auseinander.

Zum ersten Mal eine Vereinsmeisterschaft im Kickboxen angeschaut, und in aller Bescheidenheit, als Mutter der Siegerin in der Altersklasse verlassen. Oooleeeee, oleeeoleeeoleee

Honig abgefüllt. Der ist in diesem Jahr ganz anders als sonst, obwohl die Bienen genau an den gleichen Orten stehen.

Zwei geplante Arzttermine wahrgenommen.

Die Erfahrung gemacht, dass man doch auch hier auf dem Land ganz spontan einen Arzttermin bekommen kann. Einweisung in die Kinderklink mitgenommen, aber zum Glück nicht gebraucht. Großeltern beruhigt. Mich selber beruhigt.

Ein neuer Rekord wurde aufgestellt. Zwischen den Sätzen „Hitzefrei, zum Glück, das hält man ja kaum aus“ und „oohh, guck mal, Lebkuchen, wollen wir eine Packung mitnehmen?“ lagen in diesem Jahr nur sensationelle drei Stunden.

Der Liebste hat übrigens Wechselschicht. Irgendwo zwischendurch waren schon zwei Rückwärtswechsel (von Nacht auf Spät auf Früh in drei Tagen)

Und morgen wieder Hochzeit, aber nur ein bißchen.

umdrehen und schütteln

Die vorvorletzte Amtshandlung dieses Schuljahres: Alle Taschen und Beutel in der Ranzenecke einmal bis auf den Grund entleeren.

In diesem Jahr, nichts vergorenes, verschimmeltes oder mumifiziertes gefunden. Ich bin sehr stolz. Außerdem muss ich keine neue Fahrkarte beantragen und einen neuen Füller braucht es auch nicht, wenn denn der alte wieder da ist.

Jetzt nur noch dran denken, dass irgendwer die Zeugnisse unterschreiben muss und die Brotdosen von heute heute aus den Ranzen nehmen. Dann wird hier der Bullerbü-Modus aktiviert.

Schuljahr 2018/2019 – geschafft!

Vor-Ferien

Im Mai waren wir Gastgeber einer Konfirmationsfeier und eines Geburtstagskaffees, außerdem waren wir Gäste auf einer Konfirmationsfeier und zwei Geburtstagen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Schenker.

Der Alltag wartet ja nicht, bis man mit dem Feiern durch ist. Das hauswirtschaftliche stapelt sich einfach. Und musste dann in großen Portionen abgearbeitet werden.

Als kleine Bonusaktion habe ich in der letzten Woche den Keller rund um die Öltanks und den Bereich hinter der Waschmaschine frisch gewischt. Das Wasser dafür kam im Rahmen eines Starkregen-Ereignisses von draußen. Da Draußen-Sachen in den Hauswirtschaftsbereich des Liebsten fallen, ist der eine Weile murmelnd ums Haus gelaufen und hat dann eine kleine Flutmauer errichtet. Wenn der Wetterbericht stimmt, steht heute Nachmittag ein Testlauf bevor…

Im Garten wurden doch noch ein paar Pflanzen gesetzt. Außerdem Rasen gemäht. Zum zweiten Mal und damit schon jetzt doppelt so oft wie im letzten Jahr. Ich freue mich über das Grün und die vielen Farben. Mir war gar nicht bewußt, das ich das vermisst habe im Dürresommer.

Wir hatten eine erste Honigernte wie man sich das wünscht. Ohne besondere Vorkommnisse, bei normaler Zimmertemperatur einfach so, von der Wabe bis ins Glas. Die vorangegangenen beiden Jahre haben mich das schätzen gelehrt. Die Verteilung auf den wartenden Freundeskreis läuft an.

Die letzten Wochen vor den Sommerferien sind traditionell vollgestopft mit Elterntaxifahrten. Es werden jede Menge Kindergeburtstage gefeiert und es wurde verstärkt für Auftritte trainiert.

aufgeräumtes Sportgerät
über Poms stolpert man aber angenehmer als über floorball-Schläger, konnte ich feststellen

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle geduldigen Mitmenschen. Die Allergien haben Hauptsaison. Ist gar nicht so schlimm. Allerdings gibt es ab einer gewissen Dosierung der Medikamente doch spürbare Nebenwirkungen, also, für die anderen.

Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist, nur die anderen müssen damit zu Recht kommen. Genauso ist das, wenn man dumm ist.

Der Countdown läuft: Noch vier Tage Schule und einen Zeugnis-Freitag. Es zieht sich. Die Ferien-Vorfreude ist viel größer als die Motivation. Tschaka!