Tag 10 bis 15

Die Tage gehen ineinander über. Mittlerweile hat jeder einen Rythmus gefunden.

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Ein Rezept ist nicht da, wo es sein sollte, ich vermute menschliches Versagen (hüstel) und erkundige mich telefonisch bei der Krankenkasse. Jo, wurde abgelehnt. Ich hatte es geahnt, es war nicht rechtzeitig da. Schon vor einer Weile nicht. Zum Glück haben wir das selber bemerkt, leider erst nach dem dritten Termin. Die wir dann vermutlich selber zahlen…seufz. „Fristen sind im Moment ausgesetzt, einfach ein neues Rezept einreichen, wir klären das.“ Das ist nett.

Damit die Krankengymnastik von der Physiopraxis abgerechnet werden kann ist normalerweise folgendes zu tun: Ich fahre ins Städtchen, suche einen möglichst nah gelegenen Parkplatz, laufe zur Orthopädie-Praxis, erkläre am Tresen was ich brauche und warum, warte auf eine Unterschrift, bekomme ein Rezept, laufe zur Geschäftsstelle unserer Krankenkasse, setze mich in den Wartebereich, werde aufgerufen, sage was ich brauche und warum, bekomme eine Kopie mit Stempel, und der Rest läuft ganz von selber. Alle neun Wochen. Jetzt ist aber lockdown und man soll auf gar keinen Fall unaufgefordert eine Arztpraxis betreten. Mein Kopf sinkt auf die Tischplatte, „mimmimimmi“.

Nun denn. Anruf in der Arztpraxis. Was wir denn genau brauchen? Erklärung wie am Tresen. „Kein Problem, schicken wir zu.“ Waaas? Moment, Pokerface. „Wäre es möglich, das direkt an die Krankenkasse zu schicken?“ Sicher. „Danke“, es ist nicht der Moment Fragen zu stellen, noch nicht.

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Hausaufgaben – Hausaufgaben – Hausaufgaben – Hausaufgaben

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Das Schulportal Lanis hat am Versuch, den Unterricht während der Corona-Frei-Zeit zu simulieren teilgenommen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten hat es sich stets bemüht. Eventuell, aber ich bin natürlich kein Experte, waren die dafür vorgesehenen 500MB Speicherplatz zu knapp kalkuliert. Jetzt ist nicht die Zeit, zu nörgeln. Die Lehrer geben sich wirklich alle Mühe. Jeder löst seinen Teil des Problems, alle sind erreichbar. Auch auf menschlicher Ebene, das ist im Moment eh wichtiger.

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Corona- Traurigkeit beim Maikind. Wir planen eine Weihnachtspyramide aufzustellen, in seinem Zimmer. Das Internet sagt, im Erzgebirge machen das die Leute gerade, als Zeichen der Hoffnung, auf das Licht am Ende des Tunnels oder so. Hauptsache es hilft.

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Corona-Traurigkeit bei mir. Ich weiß jetzt, warum so oft Unterricht ausfällt. Es macht schlicht und ergreifend keinen Spaß. Die ganzen Aufgaben aus den verschiedenen Ecken zusammenzuklauben ist mühsam. Im sechsten Anlauf endlich Zugang zu Arbeitsblättern zu bekommen, nur um dann festzustellen, dass das Kind in einer anderen Versuchs-Gruppe war und nicht das Material dabei hat, um die Aufgaben zu bearbeiten ist frustrierend. Das Märzkind hat es sehr schön zusammengefasst: „Niemanden interessiert gerade, wann ein französischer König gestorben ist. Das hilft einem doch bei nichts.“

Ich erkläre ihr, wie man Hefeteig herstellt. (Weil ich’s kann. Der Liebste hat zwei Würfel Hefe gefunden, im Wittiland) Das hilft auch nicht, aber am Ende gibt’s Apfelkuchen. Und frischer Apfelkuchen ist allemal besser als kein frischer Apfelkuchen.

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Eine Lehrerin schreibt, sie habe den Eindruck, die Kinder hätten genug Aufgaben für diese Woche (richtig). Im Moment brauche es auch Zeit, einfach mal den Gedanken freien Lauf zu lassen. Wer mag, kann Tagebuch führen (gerne auch auf Englisch), müssen tut keiner was. Danke dafür.

Im Moment findet auf allen Kanälen Powi-Unterricht statt. Auch Mathe, Bio und Arbeitslehre sind im Angebot, wenn man die Zeit hat, es zu bemerken. Welcher Politiker wird vorgeschickt, um uns was zu sagen? Welche Berufsgruppen arbeiten noch? Warum sterben an der gleichen Krankheit in Italien soviel mehr Leute als hier? Woraus besteht ein Gesundheitssystem? In Indien, wie sollen die Leute denn da Abstand halten? Kostet es was, zu Hause zu bleiben? Dieser gemurmelte Halbsatz, in den Nachrichten erfahre man Sachen irgendwie anders als auf YouTube… wottsefack, wozu Schülerhirne in der Lage sind, nach neun Uhr. Erstaunlich.

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Die Krankengymnastik Praxis teilt sich einen Hausflur mit einer Hausarztpraxis. Auf dem Flur steht jetzt ein Tisch mit medizinischem Zeug, daneben sitzt jemand, mit Atemmaske und Umhang. Zur Krankengymnastik darf man einfach so, gruselig ist es aber schon.

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Wocheneinkauf macht der Liebste. Diese Woche in einer extended Version, wegen geschlossener Kantine. Klopapier auf Anfrage, keine Wahlmöglichkeit. Nächste Woche also vierlagig, hätte schlimmer kommen können.

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Eine Runde Federball mit dem Opa auf dem Hof. Eine viertel Stunde die durch den ganzen nächsten Tag trägt.

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Wir übermitteln Herzlichste Geburtstags- Glückwünsche unter einem Balkon stehend.

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Ich verschicke dicke Geburtstagspost. Briefmarken, so gut welche zu haben!

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Corona-Traurigkeit beim Liebsten. Er ist nicht der Typ der jammert, nie (Erkältungsbeschwerden ausgenommen, natürlich). Aber ich höre die Zwischentöne. Die Hände haben fiese Risse vom vielen desinfizieren. Kantine hat zu und mit Atemmasken kann man auch keinen Kaffee trinken. Lkw-Fahrer dürfen nicht mehr aussteigen, Warenannahme meldet sich nur über Telefon, das ist ja einerseits gut, andererseits… Der Oberboss schickt eine Mail und teilt allen mit wie viele Meter Filter gerade vom Band laufen, wie viel Masken und Schutzanzüge das mal werden, wie wichtig alle sind. Es geht besser. Per Post kommt ein Schreiben, dass ihm in gepfeffertem Amtsdeutsch die systemrelevante Tätigkeit bescheinigt. Seine Anwesenheit im Betrieb sei zwingend erforderlich, manchmal auch nachts oder am Wochende. Er darf eventuelle Kontrollen jederzeit passieren. Ein Blinklicht für aufs Auto wäre noch cool gewesen, aber so geht’s.

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Die Ausgangsbeschränkungen sind beim Hund angekommen. Die Leine hatte ich sonst zwar dabei, habe sie aber nie gebraucht. Jetzt begegnen einem alle 500m Wanderer oder Fahrradfahrer, wo sonst seit Jahren niemand war.

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Samstag Haus- und Hoftag, Sonntag Zeitumstellung und „Scheeflöckchen,Weißröckchen, was willst du denn jetzt noch?“

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Der Himmel ist so klar. Das Sauerland sieht man ja immer, also, wenn es nicht neblig ist. Bisher waren es Hügel am Horizont. Mittlerweile kann man die Hügel einzeln erkennen, Wald- und Wiesenflächen unterscheiden sich. Die holländischen Alpen, so schön.

Tag 3

Nach einem späten Frühstück gehen die Kinder an ihre Aufgaben. Der Liebste hat einen regulären freien Tag und plant handwerkliches.

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Der Optiker ruft an. Er wolle natürlich nichts beschreien, aber im Moment sähe es so aus, dass man Kontaktlinsen lieber heute als morgen abholen kommen soll, so man sie dringend braucht. Die Kontaktlinsen werden dringend gebraucht.

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Moment. Ich frage alle Kinder einzeln, ob sie noch etwas aus normalen Geschäften brauchen. Der Liebste ruft die Ommas und die Nachbarn an. Fritz muss selber nochmal ins Städtchen, Marianne meldet, gut vorbereitet zu sein, der Opa ist quasi schon auf dem Weg und hat den Einkaufszettel von der Omma dabei.

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Ich rufe bei „wo wir immer die Milch holen“ an und erkundige mich, ob das weiterhin möglich sein wird. „Jo, sicher, hat noch niemand was anderes gesagt, un? Sonst so?“ Angenervte Kinder, handwerkelnde Männer, sorglose Senioren, wir haben gerade alle das gleiche.

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Vor der Apotheke stehen schon zwei Frauen an. Es sollen bitte immer nur 2 Kunden gleichzeitig drin sein, und bitte die Hände desinfizieren am Eingang. Eine große Plexiglasscheibe wurde quer über den Tresen gebaut, unten eine Durchreiche. Ein bißchen kleinlaut erkundige ich mich, ob es möglich sei, ein Heuschnupfen Medikament zu bekommen. Es ist so banal, ich komme mir seltsam vor, werde aber sehr freundlich bedient. Selbstverständlich laufen die ganz normalen Sachen weiter, sagt die Apothekerin. Ich bedanke mich, und meine es grundsätzlich.

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In der Drogerie holen wir notwendiges und kaufen ein neues Brettspiel. Alle anderen Geschäfte sind geschlossen. Hoffentlich kann man online noch „zwei T Shirts und eine kurze Hose“ die das Maikind nach eigenen Angaben braucht bekommen. Die vorhandenen sind von etwas knapp auf wirklich zu klein gewechselt, diese Woche.

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Ein normaler Wocheneinkauf Lebensmittel. Es sind mehr Leute im Laden als um diese Zeit üblich, aber es ist leiser. Die Kassiererin wirkt müde, was auch sonst. Ganz ehrlich, ich bin froh, dass das nicht mein Job ist. Sie reicht mir den Kassenzettel. „Danke, dass Sie den Laden am Laufen halten, wir brauchen nämlich wirklich so viel.“ Es ist nur ein Satz und er kostet mich gar nichts. Aber die Frau an der Kasse setzt sich wieder aufrecht hin und lächelt. „Gerne“, sagt sie „dafür sind wir ja da“.

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Ansprache der Bundeskanzlerin. Wir entscheiden, den Geburtstag des Märzkindes ohne Gäste zu feiern. Ohne Freunde in der Schule war eigentlich schon schlimm genug. Natürlich ist es wichtig und richtig, scheiße ist es aber auch.

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Bei der Abend-Hunde-Runde haben wir Kondensstreifen am Himmel gesehen. Es waren viel weniger als sonst und sie verlaufen anders. Es passte zu diesem verqueren Tag.

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Das Internet läuft merklich langsamer.

Tag 2

Das ich keine Ahnung von der französichen Revulotion habe wußte ich. Das es aber noch viel mehr Revolutionen gibt, mit denen ich mich nicht auskenne ist mir neu.

„Worin unterscheiden sich die Märzrevolution und die Septemberrevolution in Berlin?“

„Ähm, spontan würde ich vermuten, eine fand im März statt und eine im September.“

„Boar, nee, Mama, weißte. Die Frau Geschichtslehrerin die interessiert sich wirklich für sowas. Die weiß solche Sachen. Ich glaube die macht das gerne, dass muss ich schon richtig machen.“

„Du hast doch ein Buch, wenn das die Aufgabe ist, wird es da wohl drin stehen.“

„Steht nix, gar! nichts!“

„Dann Google.“

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Ich war nebenbei noch damit beschäftigt rauszufinden, wie PowerPoint auf unserem Tablet funktioniert. Anscheind anders als in der Schule am PC. Da ich vorher aber noch nie irgendwas mit PowerPoint gemacht habe, kann ich natürlich keine Unterschiede feststellen. Es enstanden Dialoge wie bei Loriot.

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Das Märzkind ist mit den Nerven runter. Sie versteht beim besten Willen ihre Arbeitsanweisung nicht, und reicht mir ihr Handy: Es ist die Botschaft eines Akademikers, der sich erkennbar Mühe gibt, aber leider kein blödisch spricht: Wegen Überlastung des Schulportals wurde eine Subdomain eingerichtet und die Aufgaben aus datenschutzrechtlichen Gründen passwortgeschützt für jede Klasse einzeln hinterlegt. Gerne können die Schüler ihre bearbeiteten Aufgaben zusenden. Sollten Sie sich einverstanden erklären, könne man die dann für alle anderen sichtbar machen, übrigens auch Videos, so könne eine Unterrichtsatmosphäre entstehen, obwohl man sich nicht begegnet. Bleibt gesund.

„Samma, der ist aber doch kein Religionslehrer?“

„Doch, sicher. Aber ich glaube der hat Physik studiert, oder so.“

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Die Mathelehrerin, die mich auch im normalen Alltag beschäftigt hält, teilt mit, sie habe die Aufgaben auf die Plattform geladen, die da schon seit Stunden abgeschmiert war. Lösungen im Email-Anhang. Die Email hat keine Anhänge. Über Klassenlehrerin und Klassensprecher landen die Lösungen im Klassenchat. Die Lösungen haben wir also, bleibt das Problem.

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Nachmittags waren wir im Wald. Trotz Frühlingseinbruch habe ich bemerkenswert viel Luft. Erst oben auf dem Berg ist mir aufgefallen, dass ich keine Medikamente gebraucht habe, für den Weg. Sechs Leute sind uns begegnet.

Der Hund ist mehrmals hoch und runter gelaufen. Weil er’s kann.

Es wurde eine Reisewarnung für die ganz Welt ausgesprochen. Der Liebste stellt sich innerlich auf dieses sonderbare „frei haben“ ein.

Kein einziger Kondensstreifen. So blau war der Himmel nicht mehr, seit dieser Vulkan auf Island ausgebrochen war.

Der Theaterabend hatte ein upgrade von „abgesagt“ auf „verschoben“. Verschoben wurde auch Käthes fette Party zum hundertsten. Frisch abgesagt wurde das Osterfeuer. Wir planen eine private Alternativveranstaltung mit Feuerkorb und den Holzresten aus der Garage. De Omma hat für nächste Woche Klopapier auf dem Einkaufszettel stehen.

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Es ist still im Ort. Noch stiller als normal. Wenn man hört, dass jemand Altglas einwirft möchte man ans Fenster gehen, um zu gucken, was denn los ist.

Luka

Mir fällt ein, dass auf dem Besucherbett noch ein Kissen fehlt. Die Bezüge waren in verschiedene Waschladungen geraten, sowas kommt vor. Der Gast winkt ab, er hat seine eigenen Kissen dabei.

Das ist ungewöhlich. Normalerweise reisen 12jährige Jungs nur mit dem anerzogenen Mindestgepäck: ein frischer Schlübber, ein paar Socken ( falls das, was man anhat nass werden sollte), eine Zahnbürste, plus Handy und Spielekonsole. Auch, dass die beiden Jungs sofort nach der ersten Aufforderung ihre digitale Welt verlassen, ist irgendwie verdächtig. Aber ich bin schon zu müde, um mich zu wundern.

Der Gast kontrolliert in meiner Anwesenheit einen medizinischen Wert und dosiert sein Medikament entsprechend. Er zeigt mir wo er das Gerät zum messen hinlegt. Dann ist Schlafenszeit, also, für mich jedenfalls.

Der Liebste hat Frühschicht und wird am frühen Morgen den Gast kurz scannen: Messgerät über den Arm halten, wo eine Art Sensor drauf/drin sitzt. Sollte ein Wert unter 60 angezeigt werden, müsste der Gast kurz geweckt werden, damit er “ nachladen “ kann.

Am nächsten Morgen frühstückt das Maikind eine riesen Portion Cornflakes und der Übernachtungsgast zwei Scheiben Brot mit Wurst. Dann schicke ich sie eine Runde raus, in die echte Welt. Erst beim Mittagessen fällt dem Julikind auf, dass bei diesem Gast etwas anders ist:

„Warum wiegst du Luka’s Essen?“

Luka hat eine Krankheit. Er erklärt es dem Julikind, man hört, dass er darin Routine hat. Die Kurzfassung ist, bei Diabetes darf man zwar schon alles essen, aber nie einfach so. Man muss immer Insulin „abdrücken“. Ja, auch wenn man mal heimlich was naschen wollen würde, dann sogar ganz besonders. Es gibt eine Einheit dafür, BE. Die Portion Nudeln, die da jetzt auf dem Teller ist, hat eine BE. Schwungvoll übergießt er die Nudeln mit Soße „und Tomatensoße hat nix“, erfahren wir.

Nach dem Essen bleibt Luka einen Moment länger sitzen, als die anderen. Vorsichtig erkundigt er sich, wie dass denn für mich gewesen wäre, dass er hier übernachtet habe. Ich bin mir nicht sicher, was er meint.

“ Also, von mir aus hat alles gut geklappt, bist ’n netter Gast“.

Er strahlt, ob er denn vielleicht irgendwann nochmal hier übernachten könnte?

“ Jo, sicher, wieso nicht?“

Er würde mir gern etwas schenken, sagt er etwas schüchterner als ich ihn sonst kenne. Ich bekomme einen Ordner im Hosentaschenformat, darin sind alle gängigen Süßigkeiten und was man so an Snackobst anbietet in BE Einheiten abgebildet. “ Dann musst du die Packungen nicht immer lesen“. Das ist doch mal eine gute Idee! Ich freue mich, aber “ brauchst du den denn nicht?“ „Nö, ich kann das doch auswendig.“ “ Und wenn du woanders übernachtest?“ Er schüttelt nur mit dem Kopf.

Am Nachmittag kommt Luka’s Mama. Wir trinken einen Kaffee und sie erkundigt sich, wie es denn gelaufen sei. Sehr gut, soweit ich das sagen kann. Luka hat mich eingewiesen und sich an alle Absprachen gehalten. Da war ich viel entspannter als ich gedacht hätte. Sie freut sich sichtlich. Leider habe Luka nicht oft die Möglichkeit woanders zu übernachten. Er habe sich wirklich sehr darauf gefreut, die letzten drei Tage.

“ Und danke, ne“ sagt Luka im rausgehen und grinst seine Mama an. “ ich kann nochmal wiederkommen, hat sie gesagt“. “ Das ist doch toll, und weißt du was?“ , sagt die LukaMama “ das erzählen wir der Oma. Wenn die Mama vom Maikind sich das traut, wird die Oma vielleicht auch mutiger. Dann kannste da vielleicht auch mal übernachten.“

Einen kurzen Moment habe ich nachträglich noch Panik. Habe ich mir zu wenig Gedanken gemacht, was hätte passieren können?? Ach Quatsch, da geht doch gerade ein lebendiges, fröhliches Kind nach Hause. Alles ist gut gegangen. Einmal im Leben war ich mutiger als die anderen und hätte es beinah nicht bemerkt.

Liegt jetzt in der Schublade neben dem Esstisch bereit